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Glossar

Abtausch
Es werden in direkter Folge Figuren geschlagen und am Ende hat jede Seite vom Wert her gleich viel Material gewonnen bzw. verloren.
Bewegungsregel
Siehe Gangart.
Bauer
Die schwächste Figur im Schach. Der Bauer zieht immer nur ein Feld vorwärts (in Richung der der gegnerischen Figuren in der Grundstellung) und schlägt diagonal ein Feld nach vorne. Ausnahmen sind der Doppelschritt, En Passent und die Umwandlung.
Dame
Die stärkste Figur im Schach. Sie vereinigt die Eigenschaften von Läufer und Turm.
Deckung
Eine Figur ist gedeckt, wenn eine andere Figur der gleichen Farbe auf das Feld dieser Figur ziehen könnte. Falls mehrere Figuren dazu in der Lage sind, ist sie mehrfach gedeckt.
Diagonale
Eine Linie von Feldern gleicher Farbe, die sich an den Ecken berühren, heißen Diagonalen.
Doppelschritt
Der Bauer in seiner Ausgangspostion darf ein oder zwei Felder vorwärts gehen. Wird die Option der zwei Felder in Anspruch genommen führt der Bauer einen Doppelschritt aus.
Drohung
Falls ein Spieler nach einem Zug, falls er nochmal ziehen könnte, in Vorteil gelangen könnte, hat er eine Drohung aufgestellt. Da er jedoch nicht am Zug ist, hat der Gegner noch einen Zug Zeit etwas dagegen zu unternehmen.
En passant
Ein Spezialzug des Bauern. Ein Bauer, der ein Feld angreift, das von einem gegnerischen Bauern überschritten worden ist, der von seinem Ursprungsfeld aus in einem Zug um zwei Felder vorgerückt ist, darf diesen gegnerischen Bauern so schlagen, als ob letzterer nur um ein Feld vorgerückt wäre. Dieses Schlagen darf nur in dem Zug geschehen, der auf ein solches Vorrücken folgt.
Eröffnung
Die erste Phase einer Schachpartie, in der die Figuren aus der Grundstellung heraus in Stellung gebracht werden, ist die Eröffnung.
Fernfigur
Die langschrittigen Figuren Läufer, Turm und Dame bilden die Fernfiguren.
Fesselung
Falls eine Figur zugunfähig ist, weil sie ansonsten den König einem Schach aussetzen würde, nennt man sie gefesselt.
Gangart
Die Art und Weise in der die Schachfiguren Bauer, Turm, Springer, Läufer, Dame und König bewegt werden.
Gegenschach
Ein Schachgebot, welches in einer solchen Weise durch dazwischenziehen pariert wird, daß die dazwischengezogenen Figur ihrerseits Schach gibt.
Grundstellung
Jedes Spiel beginnt in der Grundstellung oder Ausgangsstellung.

Diagramm 87

Halbfesselung
Wie Fesselung nur, daß der gefesselten Figur neben den verbotenen auch erlaubte Züge zur Verfügung stehen.
Kombination
Eine Kombination ist eine Folge von Zügen, in der beide Spieler erzwungene Züge machen und die mit einem Vorteil für die beginnende Seite endet.
Kurze Rochade
Der König bewegt sich zwei Felder auf seinen h-Turm zu, während der Turm über den König hinweg geführt wird und direkt neben den König gestellt wird. Alle Felder zwischen König und Turm müssen frei sein und König und Turm düfen noch nicht gezogen haben.
König
Die wichtigste Figur im Spiel. Der König kann ein Feld weit in jede Richtung ziehen.
Königsbauer
Der Bauer, der vor dem König steht.
Lange Diagonale
Die Diagonale von a1 nach h8 ist die lange schwarzfeldrige Diagonale, während die Diagonale von a8 nach h1 die lange weißfeldrige Diagonale ist.
Lange Rochade
Der König bewegt sich zwei Felder auf seinen a-Turm zu, während der Turm über den König hinweg geführt wird und direkt neben den König gestellt wird. Alle Felder zwischen König und Turm müssen frei sein und König und Turm düfen noch nicht gezogen haben.
Leichtfigur
Springer und Läufer bilden die Gruppe der Leichtfiguren.
Linie
Die acht vertikalen Spalten des Schachbretts heißen Linien und sind von a bis h benannt. Die Bauern bewegen sich entlang der Linien.
Läufer
Figur im Schach. Der Läufer bewegt sich auf den Diagonalen des Schachbretts.
Material
Die Gesamtheit der verbliebenen Figuren ohne die Könige auf dem Brett.
Matt (Schachmatt)
Mögliches Spielende. Der mattsetzende Spieler ist der Sieger. Das Matt tritt ein, wenn der bedrohte König nicht in Sicherheit gebracht werden kann.
Partie
Ein Schachspiel.
Patt
Mögliches Spielende. Das Patt gehört zu den Remisarten. Dem am Zug befindlichen Spieler seht kein regelgerechter Zug zur Verfügung, wobei er nicht im Schach steht.
Reihe
Die acht horizontalen Zeilen des Schachbretts heißen Reihen und sind von 1 bis 8 durchnummeriert. In der Grundstellung stehen die Bauern auf der zweiten und siebenten Reihe.
Remis
Mögliches Spielende. Unentschieden.
Rochade
Spezialzug an dem König und Turm beteiligt sind. Siehe auch lange und kurze Rochade.
Rösselsprung
Gangart des Springers. Der Springer zieht zwei Felder in eine Richtung and anschließend ein Feld zur Seite, wobei die Seite wählbar ist.
Schach
Die Drohung den König im nächsten Zug zu schlagen.
Schachmatt
Siehe Matt
Schachmuster
Unter Schachmuster versteht man Manöver, Themen, Technik, Tricks, taktische und strategische Konstellationen, die so häufig vorkommen, daß es sich lohnt diese in den schachlichen Denkprozess aufzunehmen.
Schlagen
Wenn ein Figur gemäß ihrer Gangart das Feld einer gegnerischen Figur erreicht, wird diese vom Feld genommen und durch Erstere ersetzt. Diesen Vorgang nennt man schlagen.
Schwerfigur
Dame und Turm bilden die Gruppe der Schwerfiguren.
Springer
Figur im Schach. Der Springer kann als einzige Figur über andere hinwegziehen und bewegt sich mit dem Rösselsprung.
Turm
Figur im Schach. Der Turm bewegt sich auf den Linien und Reihen des Schachbrettes.
Umwandlung
Wenn ein Bauer von sich aus gesehen die letzte Reihe erreicht hat, muß er sich noch im selben Zug in einen Turm, Springer, Läufer oder eine Dame umwandeln.
Verkürzte Figurinen Notation
Es gibt verschiedene Notationsarten in denen eine Schachpartie festgehalten werden kann. In der figurinen Notation wird für die gezogene Figur ein Symbol benutzt. Verkürzt heißt, daß nur das Zielfeld der gezogenen Figur angegeben wird.
Zug
Ein Spieler, der eine seiner Figuren gemäß ihrer Gangart bewegt hat, hat seinen Zug gemacht. Wenn dies beide Spieler getan haben, ist der Zug komplett. Der Zug eines Spielers ist ein Halbzug.
Zugpflicht
Unter Zugpflicht versteht man, daß kein Zug ausgelassen werden darf. Kein Spieler kann also auf seinen Zug verzichten, sondern muß irgendeine Figur bewegen.

Buchtipp
 EUR 8,95

Inhalt
 Schach lernen
1.Vorwort
2.Der Anfang
3.Erste Schritte
4.Ein einführendes Beispiel
5.Die Gangarten der Figuren
6.Vom Schlagen und von Hindernissen
7.Schach und Schachmatt
8.Die Schachnotation
9.Weitere Beispiele
10.Der Wert der Figuren
11.Von drohen, decken und abtauschen
12.Die Fesselung
13.Die Rochade
14.Die Bauernumwandlung
15.Remis
16.Patt
17.En passant
18.Berührt geführt
Glossar
»Offizielle Schach-Regeln des Weltschachver-bandes (FIDE)
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